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Praxiswissen

Was ist Payload – und was kannst du damit machen?

Du möchtest eine Leistung ergänzen, ein neues Projekt zeigen oder einen Ansprechpartner austauschen. Dafür brauchst du einen Ort, an dem du deine Website bearbeiten kannst. Genau diese Aufgabe kann Payload übernehmen.

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LESEZEIT
Ca. 3 Minuten
AUTOR
Christian Neidhart
Zentrales Payload-Symbol in Lime, verbunden mit plastischen Modulen für Bilder, Texte, Team und Projekte.
In diesem Artikel

Der Bereich hinter deiner Website

Payload ist eine Software zur Verwaltung von Inhalten. Dafür liest man oft die Abkürzung CMS. Deine Besucher sehen die fertige Website. Du meldest dich in einem geschützten Bereich an und bearbeitest dort die Inhalte. [1]

Stell dir vor, du möchtest eine neue Leistung anbieten. In einer dafür eingerichteten Eingabemaske trägst du den Namen und eine Beschreibung ein, ergänzt ein Bild und speicherst die Änderung. Wo die Überschrift steht und wie groß das Bild angezeigt wird, wurde beim Aufbau der Website festgelegt.

Du musst dich also nicht bei jedem neuen Eintrag wieder um die Gestaltung kümmern. Welche Bereiche du bearbeiten kannst, wird passend zu deiner Website eingerichtet.

Texte, Bilder und Projekte selbst pflegen

Für eine Unternehmenswebsite könnten beispielsweise Bereiche für Leistungen, Referenzen, Mitarbeiter und Wissensartikel angelegt werden. Jeder Bereich bekommt die Felder, die dort gebraucht werden. Bei einem Mitarbeiter sind das vielleicht Name, Aufgabe, Foto und Kontaktdaten. Bei einer Referenz eher die Ausgangssituation, die umgesetzte Arbeit und einige Bilder. [2]

Das hilft besonders, wenn regelmäßig ähnliche Inhalte hinzukommen. Statt jedes Mal eine komplette Seite neu aufzubauen, ergänzt du einen weiteren Eintrag.

Erst vorbereiten, dann veröffentlichen

Ein Text ist selten beim ersten Versuch fertig. Mit einer eingerichteten Entwurfsfunktion kannst du Änderungen speichern, ohne sie sofort öffentlich zu machen. Eine passend umgesetzte Vorschau zeigt dir, wie der Inhalt später aussehen wird. [3]

Das ist praktisch, wenn ein neues Angebot noch abgestimmt werden muss oder jemand einen Artikel gegenlesen soll. Entwürfe und Vorschau müssen allerdings für die jeweilige Website eingerichtet sein.

Mehrere Menschen können mitarbeiten

Wenn mehrere Personen Inhalte pflegen, müssen nicht alle dieselben Rechte haben. Es lässt sich beispielsweise festlegen, wer Texte bearbeiten und wer weitere Einstellungen verändern darf. Solche Rechte werden für das Projekt eingerichtet. [4]

Für dich heißt das: Du kannst Aufgaben verteilen, ohne jedem automatisch Zugriff auf sämtliche Bereiche zu geben.

Was ist darüber hinaus möglich?

Payload kann auch die Grundlage für mehrsprachige Inhalte sein. So lassen sich etwa deutsche und englische Beschreibungen verwalten. Die Übersetzungen müssen erstellt werden; die Einrichtung macht aus einem deutschen Text nicht von selbst einen guten englischen. [5]

Außerdem können Inhalte mit anderen Anwendungen ausgetauscht werden. Denkbar wäre zum Beispiel, dieselben gepflegten Informationen auf einer Website und in einer weiteren Anwendung zu verwenden. Solche Verbindungen werden gezielt entwickelt. Sie entstehen nicht allein dadurch, dass Payload installiert ist. [6]

Ist das auch für eine kleine Website sinnvoll?

Das kann es sein. Eine kleine Website muss dafür aber keine zusätzlichen Funktionen bekommen, die du gar nicht brauchst. Ich würde zuerst anschauen, welche Inhalte du pflegen möchtest und wie häufig sich etwas ändert.

Payload wird durch die Entwicklung eingerichtet. Neue Felder, besondere Abläufe oder größere Änderungen benötigen deshalb meist technische Unterstützung. Die normale Inhaltspflege kann anschließend sehr einfach sein. Beides sollte man bei der Entscheidung berücksichtigen.

Auch der laufende Betrieb gehört dazu: Die Website braucht Hosting, Sicherungen und technische Pflege. Payload nimmt dir diese Aufgaben nicht automatisch ab. [7]

Am besten lässt du es dir an einem Beispiel zeigen

Ein neues Projekt anlegen, ein Bild ersetzen, einen Text als Entwurf speichern: An solchen kleinen Aufgaben merkst du schnell, ob dir die Bedienung liegt. Genau das würde ich mir mit dir ansehen, bevor wir uns auf ein System festlegen.